Bund Deutscher Volksbühnen traf sich in der Theaterstadt Essen


 

Der Bundesvorsitzende, Manfred Hölzer, lud für den 09. April 2016 zur satzungsgemäßen Mitgliederversammlung in die Räume des „Theaterringes“ (so heißt die „Volksbühne“ in Essen) ein.

In dieser Zusammenkunft wurde über die Aktivitäten in den Jahren 2014 und 2015 berichtet.  Im Kern standen die Zusammenkunft der NRW-Volksbühnen zum Thema „Theater- und  Volksbühnen-Publikum“ am 10. Mai 2014, der bundesweite „Volksbühnen-Tag“ am 27./28./29. März 2015 in Bielefeld und die Vorbereitung der Tagung der süddeutschen Theaterbesucher-Organisationen im Frühjahr 2016 auf dem Programm.

 

Manfred Hölzer stellte in seinem Bericht heraus, dass der Bundesverband auch weiterhin Ansprechpartner für die Kulturleute in den Landesregierungen und im Berliner Politikbetrieb ist. Häufig werden Anfragen gestellt; findet auch Kommunikation zwischen den verschiedenen Ebenen statt.  Hinzu kommt die Mitarbeit im „Fonds darstellender Künste“.

 

Volksbühnen Essen 2016

Vor dem „Grillo-Theater“ in Essen traf sich der Geschäftsführende Vorstand des „Bundes deutscher Volksbühnen“.
Von links: Ulrike von Seelen (stv. Vorsitzende), Alfons Wafner (Gastgeber der Essener Freunde), Inge Ginter (Schriftführerin), Manfred Hölzer (Bundesvorsitzender), Bernd Link (stv. Vorsitzender), Dr. Ernst-Otto Lutterloh (VB-Lüneburg)

Bernd Link ergänzte diese Übersicht mit folgenden Themen: Stabwechsel in der Leitung  des „Volksbühnen-Spiegels“ (hierzu legten Vertreter der örtlichen Verbände fest, dass mit einer gemein-samen Kostenbeteiligung grundsätzlich gerechnet werden kann; abhängig von den entstehenden Kosten mit Blick auf zukünftige „Online-Ausgaben“).

 

Die Verdienste von Dr. Dieter Hadamczik wurden besonders gewürdigt; den drei neuen Verantwortlichen eine glückliche Hand gewünscht. Weiter berichtete der Vizevorsitzende über die Tagung der süddeutschen Volksbühnen am 09. April 2016 in Ansbach (siehe gesonderter Artikel) und über die Teilhabe an Veranstaltungen der „Ruhrfestspiele“, jeweils im Mai/Juni in Recklinghausen.

 

Der formale Teil dieser Veranstaltung wurde mit der Vorlage der Kassenberichte 2014 und 2015 erledigt. Die Revision fand in der Zeit danach statt.

 

Zum Thema „Volksbühnentag 2017“ (Ende März/Anfang April 2017):

Die stellvertretende Bundesvorsitzende Ulrike von Seelen und der Geschäftsführer der „VB-Lüne-burg“ erklärten, dass mit ihrer Unterstützung das vierte Bundestreffen in der „Heidemetropole“ durchgeführt werden kann. Die anwesenden Vertreter beteiligten sich an der Diskussion, welche Inhalte im Mittelpunkt stehen sollten. Der Bundesvorstand wurde beauftragt, das Programm in Abstimmung mit den Lüneburger Freunden zu entwickeln.

 

Auch in dieser Tagung stand der „Erfahrungsaustausch“ im Focus. Die Themen „Mitgliederbetreuung, zusätzliche kulturelle Dienstleistungen, ehrenamtliche Mitarbeit und Mitgliederwerbung“ wurden ausgiebig diskutiert. Die örtlichen Vertreter berichteten, dass sie mit den Auswirkungen von Intendantenwechsel, mit Kürzungen im Kulturbereich, mit den Erhöhungen der Eintrittspreise zu kämpfen hätten. Es wurde angeregt, einen neuen öffentlichen Vorstoß zum Thema „Umgang mit den Kulturbereichen auf vielen Ebenen“ einzuleiten.

 

Da die Tagung der NRW-Volksbühnen abgesagt wurde, sollen die Themen „Vereinsrecht, steuerliche Bestimmungen und Haftungsverpflichtungen für unsere Organisationen“ im nächsten Jahr erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden.

 

Manfred Hölzer dankte allen für die Teilnahme und dem Gastgeber, Alfons Wafner, Vorsitzender des Essener Theaterringes, für die besondere Unterstützung.

 

 

Bernd Link

(stv. Bundesvorsitzender)